20
Nov
2013

Das Abo-Modell

Nach meinem informativen, professionell geschriebenen Anfangs-Beitrag geht es jetzt um das Abo-Modell in Online-Spielen.

Wer kennt sie nicht, die Ära der MMO-RPGs, MMO-FPS, MMOBAs, MMOSGs, MMORs und den ganzen anderen MMOGs. Doch diese Zeit neigt sich dem Ende zu, jedenfalls auf einen Teil der Games bezogen. Das Abo-Modell, momentan von über 8 Millionen Spielern genutzt, ist längst nicht mehr zeitgemäß. Die Zahlen sprechen erst dagegen, aber wenn man sich klar macht, dass ca. 7 mio von WoW kommen, das früher über 11 Millionen User hatte, sieht man die Dinge anders.

Es gibt jetzt viele f2p-Games, die mit hübscher Grafik, stabilen Servern und gutem Feeling aufwarten können. Wenige Leute haben noch Lust, monatlich Geld auszugeben, um ein Spiel zu spielen, was sie sich bereits gekauft haben. Aber die meisten f2p-Titel sind gleichzeitig pay2win veranlagt. Man kann sich neue Skins, Frisuren, aber auch Waffen, Rüstungen und andere Gegenstände für echtes Geld kaufen, die das Spiel deutlich erleichtern. Bei manchen Vertretern kann man sich sogar für Geld Level kaufen. Das ist meiner Meinung nach nicht Sinn der Sache und hat mit f2p nichts mehr zu tun, genauso wie Add-ons, ohne die das Spiel auf einmal nicht mehr läuft.

Die beste Lösung aus meiner Sicht hat Guildwars 2 gewählt, man kauft sich das Spiel, kann es aber kostenlos spielen. Doch manche begreifen nicht, dass das die Zukunft ist. Titel wie "The Elder Scrolls: Online" gehen den alten Weg und erfahren die bittere Wahrheit: Das Abo-Modell stirbt aus.
Auch dieses Jahr erschienen ist "Final Fantasy XIV: A realm reborn", eine überarbeitete Fassung des 2010 erschienenen "FFXIV". Ich durfte das Game schon in der Early-Beta spielen und war begeistert. Eine grandiose Grafik, coole Klassen, eine riesige Spielwelt und viele nette Mittester. Und natürlich Chocobos. Die Macher versprachen einen f2p-Titel. Aber jetzt muss mann 11.99€ bezahlen, um durch Eorzea zu laufen, allerdings ohne mich, da ich dem Drang widerstehe, mein Geld zum Fenster heraus zu schmeißen.

Es gibt immer noch viele Gamer, die bereit sind, dieses Modell der Bezahlung anzunehmen, und ich kritisiere sie dafür nicht. Aber es wird auch immer mehr geben, die nicht mehr monatlich Geld bezahlen wollen. Langfristig wird sich das Abo-Modell nicht mehr halten. Nur WoW bleibt. Bis in alle Ewigkeit.
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